Das Dropshot-Rig gehört längst zum Standard-Repertoire vieler Spinnangler - und trotzdem begegnet man ihm am Wasser erschreckend selten. Viele Angler zögern beim Einsatz dieser Methode, weil ihnen unklar ist, in welchen Situationen sie ein Dropshot-Rig sinnvoll anwenden können. Statt sich auf diese Technik einzulassen, greifen sie lieber zu bewährten Alternativen. Dabei kann genau diese Entscheidung an manchen Tagen den Unterschied zwischen Erfolgserlebnis und leerem Kescher ausmachen. Es gab viele Ausflüge ans Wasser, bei denen klassisches Jiggen oder Faulenzen keinen einzigen Biss produzierte, das Dropshot-Rig dagegen für eine ganze Serie von Fischen sorgte - weil Zander und Egli schlicht eine völlig andere Köderführung verlangten.
Genau deshalb möchten wir Ihnen in diesem Artikel fundierte Tipps zum Fischen mit dem Dropshot-Rig mitgeben und Ihnen im Detail erklären, wann und wie Sie die Montage optimal einsetzen.
Viel Freude beim Lesen!
Florian Penno: Schöner Egli auf Dropshot-Rig
Was ist das Dropshot-Rig und wann sollte man es einsetzen?
Beim Dropshot-Rig handelt es sich um eine Montage, die es ermöglicht, den Köder in einem klar definierten Abstand über dem Gewässergrund zu halten - weder absinkend noch aufsteigend. Der Köder kann dabei nahezu auf der Stelle animiert werden, was unter bestimmten Bedingungen entscheidend sein kann. Die Grundlage bildet die Kombination aus einem speziell gefertigten Vorfachknoten und einem eigens für diese Montage konzipierten Gewicht. Auf die genaue Bindeanleitung kommen wir weiter unten zu sprechen.
Das Dropshot-Rig kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die Fische aus verschiedenen Gründen träge und beissfaul sind. Ebenso empfiehlt sich die Montage bei einem stark hängerbehafteten Grund oder dichtem Pflanzenwuchs. Kurz gesagt: Diese Methode ist immer dann die richtige Wahl, wenn Fische keine Energie aufwenden möchten, um einem schnellen Köder nachzusetzen, länger für eine Bissentscheidung brauchen oder wenn ein klassischer Jig am Boden schlicht unpraktikabel ist.
Auch beim Vertikalangeln, wenn Sie einen präzisen Abstand zum Grund einhalten möchten, vereinfacht das Rig die Köderführung erheblich. Das Gewicht darf dabei ruhig schwerer ausfallen, was den Bodenkontakt deutlich leichter erspürbar macht.
Geben Sie dem Rig grundsätzlich auch dann eine Chance, wenn die Beissstimmung generell schlecht ist und Sie die Ursache nicht eindeutig benennen können. Die Ergebnisse können Sie überraschen.
Aufbau des Dropshot-Rigs
Im Kern besteht das Dropshot-Rig aus einem Abschnitt Fluorocarbon-Vorfachschnur sowie einem Einzelhaken. Die Schnurstärke richtet sich nach den jeweiligen Verhältnissen am Wasser, sollte aber nie zu dünn gewählt werden, da der Haken mittig in die Schnur eingeknotet wird und dadurch dauerhaft eine hohe Last auf dem Material liegt. Für Drop-Shot-Vorfächer auf Egli wird ein Mindestdurchmesser von 0,219 Millimeter empfohlen, beim Zanderfischen in der Elbe haben sich 0,34 oder 0,37 Millimeter bewährt. Entscheidend ist darüber hinaus eine hohe Qualität der Fluorocarbonschnur, insbesondere eine gute Knotenfestigkeit. Bewährte Marken sind unter anderem Sunline, Stroft, Seaguar und Predax. Wichtig dabei: Greifen Sie unbedingt zu ausgewiesenen Vorfachschnüren. Fluorocarbon-Mainlines sind in der Regel günstiger, erreichen aber nicht die gleiche Abriebfestigkeit wie speziell entwickelte Vorfachmaterialien.

Bestandteile der Montage auf einen Blick:
- Fluorocarbon-Vorfachschnur zwischen 0,219 und 0,55 Millimeter (stärkere Durchmesser sind möglich, aber schwieriger zu binden)
- Haken (Wacky-Hook, Dropshot-Haken, Offset-Haken)
- Dropshot-Gewicht (Form und Material je nach Bedingungen)
- Vorfachring zur Verbindung mit der Hauptschnur
Der richtige Haken zum Drop-Shotten
Die Hakenauswahl richtet sich nach der jeweiligen Situation. Am häufigsten kommen sogenannte Wacky-Haken zum Einsatz. Sie zeichnen sich durch einen besonders weiten Hakenbogen und einen kurzen Hakenschenkel aus. Wacky-Haken sind immer dann die erste Wahl, wenn der Köder per Nose-Hook angeködert wird - die bevorzugte Methode bei dieser Montageart. Der grosse Hakenbogen sorgt dafür, dass anbeissende Fische zuverlässig gehakt werden. Das Modell ist in zahlreichen Grössen und Drahtstärken erhältlich; beim Zanderfischen empfiehlt sich ein kräftigerer Draht.
Neben den Wacky-Hooks eignen sich auch ausgewiesene Drop-Shot-Haken, die einen etwas engeren Hakenbogen und einen minimal längeren Hakenschenkel aufweisen. Sie sind häufig zusätzlich verschränkt ausgeführt. Für das gezielte Eglifischen sind sie eine absolut gleichwertige Alternative. Beim Zanderfischen wird jedoch der Wacky-Hook bevorzugt.
Soll der Köder mitten im Kraut präsentiert werden, empfehlen sich Offset-Haken, mit denen der Gummi weedless montiert werden kann. Die Fehlbissquote steigt zwar leicht an, doch in sehr dicht stehendem Pflanzenbewuchs ermöglicht diese Variante überhaupt erst das Provozieren von Bissen, die mit einem offenen Haken ausbleiben würden.
Kurzfazit zur Hakenauswahl:
- Wacky-Haken als kräftiger Allrounder für das Zanderangeln
- Dropshot-Haken für das Eglifischen
- Offset-Haken für das Fischen in krautigen Gewässerabschnitten
Länge des Vorfaches und Positionierung des Hakens
Diese Entscheidung ist letztlich eine Frage der persönlichen Präferenz und der Gewässerbeschaffenheit. Als Standard hat sich eine Vorfachlänge von etwa 70 Zentimetern etabliert. In flachen Gewässern, wo die Fische nahe am Grund stehen, können kürzere Vorfächer sinnvoller sein. Soll der Köder dagegen weit über dem Boden präsentiert werden, darf das Vorfach entsprechend länger ausfallen.
Der Haken wird üblicherweise mittig in das Vorfach eingeknotet. Dafür eignet sich ein spezieller Dropshot-Knoten, der einfach zu erlernen ist. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in den begleitenden Bildern.
WICHTIG!
Der Haken sollte immer mit der Hakenspitze nach oben eingebunden werden.
Am oberen Ende des Vorfaches wird ein kleiner Vorfachring angebunden, der gleich zwei Funktionen erfüllt. Wer am Wasser schnell zwischen verschiedenen Montagen wechseln möchte, befestigt an der Hauptschnur einen kleinen, aber hochfesten Karabiner - beziehungsweise am vorgeschalteten FC-Vorfach bei geflochtener Hauptschnur. Der Vorfachring des Dropshot-Rigs lässt sich dort blitzschnell einhängen und bei Bedarf genauso schnell gegen eine andere Montage oder einen Jighead tauschen. Eine Schlaufe am oberen Vorfachende wäre theoretisch eine Alternative, birgt jedoch das Risiko, dass sie sich ungünstig um den Karabiner wickelt und diesen unter Last unbeabsichtigt öffnet. Beim Vorfachring kann das nicht passieren. Alternativ lässt sich der Ring auch direkt an die Hauptschnur knoteen und garantiert so eine dauerhaft sichere Verbindung.
Das untere Vorfachende bleibt ohne weitere Bearbeitung, da Dropshot-Gewichte über Klemmösen verfügen, in die das Schnurende einfach eingehängt wird. So können Sie den Abstand des Köders zum Grund beim Fischen jederzeit schnell variieren. Die Montage ist damit vollständig.

Florian Penno: Auch Elbzander mögen das Dropshot-Rig.
Ein kurzes Wort zur Schnur
Bei leichten Gewichten und gezieltem Eglifischen lässt sich sehr gut mit einer Fluorocarbon-Hauptschnur arbeiten. Das funktioniert tadellos, ist aber keine zwingende Voraussetzung. Wer es bevorzugt, greift selbstverständlich auch zur gewohnten Geflechtschnur - beides funktioniert beim Dropshotten einwandfrei.
Das richtige Gewicht
Beim Gewichtsmaterial hat sich Tungsten als bevorzugte Wahl etabliert. Die hohe Dichte sorgt für eine kompakte Bauform und eine hervorragende Rückmeldung über die Bodenstruktur. Praktisch gesehen spielt es aber kaum eine Rolle, ob Sie Tungsten-Gewichte, Blei, Messing oder Stahl verwenden - die Unterschiede im Alltag sind minimal.
Deutlich wichtiger ist die richtige Form. In stark strömungsgeprägten Gewässern wie der Tide-Elbe sind Tropfen- oder Kugelgewichte klar im Vorteil. Sie bündeln das Gewicht in einer kompakten Form und halten die Montage zuverlässig am Grund, ohne dass unverhältnismässig schwere Bleiteller nötig wären. Stabgewichte müssten in derselben Situation deutlich schwerer ausgeführt werden, um denselben Effekt zu erzielen.
Im Stillwasser dagegen bieten Stabgewichte einen interessanten Zusatznutzen: Sie wirken wie ein Stehauf-Männchen und kippen während der Führung immer wieder um. Dieser Effekt verleiht dem Köder ein minimales Zusatzspiel, das sich positiv auf die Beisshäufigkeit auswirken kann.
Zwei weitere Eigenschaften seien noch erwähnt: Das Stabgewicht ist weniger hängeranfällig, gleitet besser durch krautige Abschnitte und sinkt bei schlammigem Untergrund nicht so tief ein wie Kugel- oder Tropfenformen.
Rute für das Fischen mit dem Dropshot-Rig
Grundsätzlich lässt sich das Dropshot-Rig mit jeder Spinnrute fischen, die eine angemessene Sensibilität mitbringt. Es gibt jedoch Rutentypen, die aufgrund ihrer Eigenschaften besonders gut zu dieser Technik passen.
Baitcaster oder Spinnrute?
Zunächst stellt sich die Grundsatzfrage: Baitcaster-Rute oder Spinnrute? Das ist vor allem Geschmackssache. Zu beachten ist allerdings, dass Dropshot-Montagen wegen des längeren Pendels an Casting-Ruten etwas weniger komfortabel geworfen werden können. Wer vorwiegend mit Casting-Ruten fischt, kommt aber problemlos damit zurecht. Etwas intuitiver ist das Fischen dieser Montage mit einer Spinning-Rute.
Rutentaper
Bei der Wahl des Rutentapers haben sich Modelle mit x-fast-Taper bewährt. Die sensible Spitze gewährleistet eine feine Bisserkennung, während der schnell ansprechende Backbone bei Anschlag eine zügige Reaktion erlaubt. Wichtig: Die Spitze darf nicht zu hart sein. Ziel ist es, den Köder über längere Zeit auf einem Punkt zu animieren - eine zu steife Spitze versetzt die Montage dabei zu schnell, was der Technik schadet. Der x-fast-Taper verbindet also die Vorteile bei Animation, Bisserkennung und Anschlag.
Länge der Rute
Die Rute sollte eine ausreichende Länge mitbringen, da die Montage selbst eine gewisse Ausdehnung hat und nicht durch den Spitzenring eingekurbelt werden kann. Ab etwa zwei Metern bewegt man sich auf der sicheren Seite; etwas mehr Länge kann nicht schaden.
Damit ist die Rutenauswahl für das Dropshot-Angeln geklärt.
Der perfekte Köder zum Angeln mit dem Dropshot-Rig
Grundsätzlich lassen sich nahezu alle Gummiköder für das Dropshot-Fischen nutzen. Eine gewisse Obergrenze existiert bei sehr grossen Gummis, die praktisch kaum noch sinnvoll eingesetzt werden können. Köder zwischen einem und etwa 17 Zentimetern Länge sind an einer Dropshot-Montage jedoch durchaus praxistauglich. In der Praxis kommen meist Modelle bis etwa zwölf, bei sehr schlanken Ködern auch bis 15 Zentimeter zum Einsatz.
Klare Favoriten sind Pintail- und V-Tail-Gummifische sowie Gummifische mit einem Mini-Paddle, gefolgt von schlanken Creature-Baits. Seltener kommen Krebsimitationen oder Schaufelschwanz-Gummis an den Drop-Shot-Haken. Das liegt weniger an der Fängigkeit als an der Naturtreue: Ein Krebs, der einen halben Meter über dem Grund schwebt, entspricht nun mal nicht seinem natürlichen Verhalten. Den Fischen ist das gelegentlich egal - erlaubt ist, was fängt. Pintails und V-Tails lassen sich am Dropshot-Rig jedoch schlicht am überzeugendsten präsentieren.
Bewährte Ködermodelle in der Übersicht:
- Illex iShad
- Illex iShad Tail
- #LMAB Bleak Pintail
- #LMAB Finesse Filet
- Illex Scissor Comb
- X Zone Lures Pro Finesse Slammer
- Strike King Caffeine Shad
- Keitech Shad Impact
- DStyle D1
- Noike Kemnpa
- Noike Machobee
Wie bereits erwähnt, wird die Anköderung bevorzugt per Nose-Hook vorgenommen: Die Hakenspitze wird von unten nach oben knapp vor der Nasenspitze durch den Köder gestochen. Dabei spielt die Beschaffenheit des Nasenbereichs eine wichtige Rolle. Ein zu dicker Nasenbereich lässt im Hakenbogen zu wenig Platz, was dazu führt, dass Fische im Drill oft aussteigen. Ein zu dünner oder zu weicher Nasbereich wiederum reisst leicht aus und verursacht hohe Ködervaerluste.

Florian Penno: Ein Elbegli, der dem Dropshot-Rig nicht widerstehen konnte.
Auch bei Dropshot-Ködern sind aromatisierte und gesalzene Varianten klar im Vorteil: Der Fisch hält den Köder beim Biss länger im Maul, was mehr Zeit für einen sauberen Anschlag lässt. Alle oben genannten Modelle sind entweder gesalzen, aromatisiert oder beides. Wer unaromatisierte Köder bevorzugt, kann diese problemlos nachträglich mit einem Booster wie dem Illex Nitro Booster behandeln. Beachten Sie dabei, dass nachträglich aufgebrachte Aromen im Wasser schneller abgewaschen werden als bei imprägnierten Ködern - eine regelmässige Erneuerung während des Fischens ist daher empfehlenswert.
Optimale Führung des Dropshot-Rigs
Die Führung des Dropshot-Rigs ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Ein häufiger Fehler liegt in einer zu hektischen oder ungeduldigen Animation - viele Angler vertrauen einem Kunstköder, der sich kaum von der Stelle bewegt, schlicht nicht genug. Nach dem Auswerfen wartet man zunächst ab, bis das Gewicht den Boden erreicht hat, bevor die subtile Führung beginnt. Je nachdem, ob Sie einen bestimmten Spot abfischen oder eine grössere Fläche erkunden möchten, unterscheidet sich die Vorgehensweise leicht.
Beim Absuchen von Fläche schleifen Sie die Montage über den Grund und lassen sie in regelmässigen Abständen kurz stehen. In diesen Ruhephasen zupfen Sie mit der Rutenspitze, ohne das Gewicht von der Stelle zu bewegen. Auf diese Weise arbeitet nur der Köder selbst - er hebt und senkt sich in kleinen Bewegungen und wackelt dabei verführerisch mit dem Schwanzteil. Die meisten Bisse erfolgen in den Pausenphasen, nicht während der Bewegung. Passiert nichts, schleifen Sie die Montage einen Meter weiter und pausieren erneut. Diese Technik erfordert ein gewisses Mass an Geduld - wer das mitbringt, wird belohnt.
Möchten Sie einen bestimmten Spot gezielt bearbeiten, können Sie das Rig minutenlang auf einer Stelle halten und animieren. Gerade Zander sind bekannt dafür, sich für einen Biss sehr viel Zeit zu lassen. An solchen Fischen fischt man mit dem Jig oft vorbei, während die Dropshot-Montage mit geduldiger Führung noch den Ausschlag gibt.

Natürlich gibt es zahlreiche Variationen dieser Grundtechnik. So kann man mit dem Dropshot-Rig auch aggressiv jiggen und den Köder in grösseren Sprüngen tanzen lassen - was besonders Egli häufig anspricht. In stärkerer Strömung reicht es mitunter, die Montage einfach vom Wasser versetzen zu lassen und auf den Einschlag zu warten. Kommt die Strömung auf Sie zu, ist die Mindestgeschwindigkeit der Führung ohnehin vorgegeben. In diesem Fall bietet das Dropshotten einen klaren Vorteil gegenüber dem Jigkopf, da sich der Bodenkontakt deutlich leichter erspüren lässt.
Auch als Vertikalmethode überzeugt das Rig vollständig. Der korrekte Köderabstand zum Grund ist stets gewährleistet, solange das Gewicht Bodenkontakt hat. Da man das Gewicht hier deutlich schwerer wählen kann, ist dieser Kontakt leicht herzustellen. Der Köder läuft buchstäblich unbeschwert darüber und lässt sich von den Räubern mühelos einsaugen.
Ist der Fisch einmal gehakt, zählt jede Sekunde. Schnelles Kurbeln und dauerhafter Druck in Richtung Fisch sind entscheidend, da sich der Dropshot-Haken durch das unten hängende Gewicht sonst leicht aus dem Räubermaul löst. Mit etwas Übung ist aber auch das schnell beherrschbar.
Tipps
Ein paar Insider-Tipps zum Dropshot-Fischen
- Köder, die per Nose-Hook gerigged sind, spielen mit Abstand am überzeugendsten - neigen im Drill aber dazu, vom Haken zu rutschen. Um Köderverlustte zu minimieren, empfiehlt sich der sogenannte Final-Keeper: ein kleines Kunststoffteilchen in Pfeilform, das nach Anleitung von vorne in den Nasenbereich des Gummifisches gesteckt wird und dort sicher sitzt. Die Hakenspitze wird anschliessend durch die kleine Öffnung des Final-Keepers geführt - und der Gummi sitzt bombenfest.
- In Gewässern mit einem hohen Hechtaufkommen muss man dennoch nicht auf das Dropshot-Rig verzichten. Empfehlenswert ist in diesem Fall eine hechtsichere Variante: Spezielle Dropshot-Haken, die auf einem Wirbel mit zwei unterschiedlichen Ösen sitzen, ermöglichen den Einsatz eines Stahlvorfachs als Verbindung zur Hauptschnur (oben mit Klemmhülsen gesichert). Unten sitzt die vom Dropshot-Gewicht bekannte Klemmöse, in die ein Stück Mono- oder FC-Schnur in der gewünschten Länge eingeklemmt wird. Das Dropshot-Gewicht wird abschliessend eingehängt - fertig ist die hechtsichere Dropshot-Variante.
- Manchmal arbeitet eine Dropshot-Montage mit Seitenarm noch effektiver. Das Vorfach wird dabei per Dropper-Loop als Schlaufe gebunden, in die der Haken eingeschlauft wird. Alternativ lässt sich auch ein separater Seitenarm einknoten, an dem der Haken befestigt wird - das gibt dem Köder noch mehr Bewegungsfreiheit.
Zusammenfassung
Das Dropshot-Rig fängt Fische - das haben Millionen von Anglern weltweit vielfach unter Beweis gestellt. Trauen Sie sich, diese Methode auszuprobieren und konsequent einzusetzen. Gerade an Tagen, an denen auf Jigs kaum etwas geht, kann das Dropshot-Rig für unerwartete Überraschungen sorgen. Haben Sie Geduld und warten Sie auf die Einschläge - sie werden kommen, daran besteht kein Zweifel.
































