Imitate | HechtundBarsch.ch (Schweiz)

Imitate

Hier finden Sie detailgetreue Imitate echter Lebewesen. Die Köder sind in ihrer Optik und ihren Bewegungen täuschend nah am natürlichen Vorbild und sprechen selbst wählerische Räuber gezielt an.

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<h2>Kaufberatung zu Imitaten</h2><p>Nicht jeder Kunstköder orientiert sich an einem <strong>natürlichen Vorbild</strong>. Viele Raubfische reagieren in den meisten Situationen auf bestimmte Schlüsselreize, Signalfarben oder Bewegungsmuster. Es gibt jedoch auch <strong>ausgesprochen skeptische Räuber</strong>, die ihre anvisierte Beute sehr genau prüfen, bevor sie zuschlagen. Dazu zählen insbesondere Insektenfresser wie Döbel und Bachforellen.</p><p>Diese <strong>wählerischen Fische</strong> lassen sich am verlässlichsten mit möglichst naturgetreuen Nachbildungen ihrer natürlichen Nahrung überzeugen - in den meisten Fällen sind das Insektenimitate.</p><p>Zwar gibt es auch <strong>täuschend echte Gummifische</strong> sowie <strong>Hardbaits im Fischdesign</strong>, doch werden Insekten, deren Larven und Frösche in der Regel am natürlichsten nachgeahmt.</p><p>Wer eine solche <strong>Imitation</strong> in der Box hat, kann sich auf eine <strong>ausgesprochen spannende Fischerei</strong> freuen. Denn Insektenimitate und Froschköder werden von den Fischen in den meisten Fällen <strong>von der Wasseroberfläche geschnappt</strong> - Sie sind beim Biss live dabei. Genau hier ist Disziplin gefragt: Warten Sie mit dem Anschlag, bis der Fisch den Köder sicher genommen hat. Die Spannung des Moments verleitet viele Angler dazu, zu früh anzuschlagen und dem Interessenten die Beute wieder aus dem Maul zu ziehen. <strong>Fehlbisse</strong> gehören jedoch zum Angeln dazu.</p><p>Der grösste Vorteil von Imitaten liegt in ihrer realistischen Erscheinung. Auch erfahrene, kapitale Fische müssen fressen. Ist eine Imitation vom natürlichen Vorbild nicht zu unterscheiden, greifen selbst die vorsichtigsten Räuber noch zu - und so fallen Fische, die jeden anderen Kunstköder ignorieren, häufig noch auf ein gutes Imitat herein.</p><p>Es lohnt sich daher stets, einige dieser <strong>lebensechten Verführer</strong> in der Box zu führen.</p><h3>Anwendungshinweis</h3><p>Beim Einsatz von Imitaten an der Oberfläche empfiehlt es sich, <strong>den Köder ruhig und mit wenig Eigendynamik</strong> zu präsentieren und nur gelegentlich minimale Zupfimpulse zu geben. So wirkt er für den Raubfisch wie ein benommenes oder verendetes Beutetier - genau das, was selbst skeptische Räuber wie Döbel und Forellen oft nicht widerstehen können. Achten Sie ausserdem darauf, Ihre Imitate nach dem Einsatz sorgfältig zu trocknen, um die Oberflächenbeschichtung und den Auftrieb langfristig zu erhalten.</p>

Häufige Fragen

Imitate sind naturgetreue Nachbildungen ihrer echten Vorbilder und sollen möglichst im gleichen Muster laufen wie diese. Sie verzichten auf Reizfarben oder übertriebene Signalwirkungen und verführen Raubfische ausschliesslich durch ihre natürliche Erscheinung.
Am häufigsten werden Frösche und Insekten naturgetreu nachgebildet. Inzwischen gibt es aber auch Imitationen von Schlangen, Ratten, Mäusen, Enten und vielem mehr.
Döbel und Forellen gehören zu den bevorzugten Zielarten beim Einsatz von Imitaten. Darüber hinaus beissen aber auch viele andere Raubfische und vereinzelt sogar Friedfische - vorwiegend auf Insektenimitate.
Nein, Imitate lassen sich grundsätzlich mit allen leichten Spinn- und Baitcastruten fischen. Lediglich grosse Imitationen von Enten oder Ratten erfordern stärkeres Gerät.
Imitate zeigen ihr volles Potential, wenn ihre natürlichen Gegenstücke aktiv sind. Fallen im Sommer beispielsweise Landinsekten von den Uferbüschen ins Wasser, sind die Räuber darauf konditioniert und greifen oft beherzt zu.