Flipping / Punching Hook | HechtundBarsch.ch (Schweiz)

Flipping / Punching Hook

Flipping und Punching ist in der Schweiz noch wenig verbreitet, bietet aber enormes Potential. Speziell dafür ausgelegte Haken ermöglichen weedless Montagen und überzeugen gleichzeitig mit starkem Draht und einer deutlich besseren Hook-Up-Ratio als klassische Offset-Haken.

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Armorpoint Straight Baitholder Chebu #2 / #1 / 1/0 / 2/0 / 3/0 / 4/0 / 5/0
Armorpoint Straight Baitholder Chebu #2 / #1 / 1/0 / 2/0 / 3/0 / 4/0 / 5/0
Armorpoint Straight Baitholder Chebu #2 / #1 / 1/0 / 2/0 / 3/0 / 4/0 / 5/0
Armorpoint Straight Baitholder Chebu #2 / #1 / 1/0 / 2/0 / 3/0 / 4/0 / 5/0
Armorpoint Straight Baitholder Chebu #2 / #1 / 1/0 / 2/0 / 3/0 / 4/0 / 5/0
Armorpoint Straight Baitholder Chebu #2 / #1 / 1/0 / 2/0 / 3/0 / 4/0 / 5/0
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VMC Cheboo Offset Hook (7318NE) #4 / #2 / #1 / 1/0 / 2/0 / 3/0 / 4/0 / 5/0
VMC Cheboo Offset Hook (7318NE) #4 / #2 / #1 / 1/0 / 2/0 / 3/0 / 4/0 / 5/0
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<h2>Perfekte Haken für den Einsatz im dichtesten Cover</h2><p><em>Punching und Flipping Hooks</em> sieht man es auf den ersten Blick nicht an, dass sie für <strong>weedless Montagen</strong> konzipiert sind. Erst bei genauerer Betrachtung fallen die <strong>Baitholder kurz unterhalb der Öse</strong> sowie der überdurchschnittlich lange Schaft auf. Der Köder wird am Kopfende schräg durchstochen und die Hakenspitze wird weiter hinten wieder schräg im Bait versenkt - das ergibt eine zuverlässig krautfreie Montage. Die Hakenspitze bleibt versteckt, wird jedoch beim Biss durch den entstehenden Druck sofort freigesetzt. Die Baitholder halten den Köder sicher in Position.</p><p><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/OMTD-Punching-Hook-2.jpg" alt="Hakenposition im Bait" width="300" height="300"></p><p>Im Vergleich zu herkömmlichen Offsethaken - eigentlich als EWG-Hooks bezeichnet - bieten diese Haken eine <strong>bessere Bissverwertung auf kurzer Distanz und ein stabileres Material</strong>, um Fische auch aus dem dichtesten Cover sicher zu drillen. Für das Angeln ausserhalb von dichter Vegetation sind klassische Offsethaken die bessere Wahl. Dort wird leichteres Tackle eingesetzt und auf grössere Distanz gefischt. Der dünne Draht der Offsethaken zahlt sich dort positiv aus, da weniger Druck benötigt wird, um den Haken zu versenken. Auch die Präsentation wirkt natürlicher, wenn der Köder über mehrere Meter herangezupft wird. Beim Punching und Flipping hingegen wird punktuell gefischt und gezielt <strong>Reaktionsbisse</strong> provoziert - der Haken muss sicher fassen und absolut stabil sein.</p><h2>Schweres Gerät ist Pflicht</h2><p>Da <em>Punching und Flipping Hooks</em> aus einem deutlich dickeren Draht gefertigt sind, ist beim Setzen des Hakens entsprechend mehr Kraft erforderlich. Dies und der Einsatz im dichten Unterwasserdschungel machen den <strong>Einsatz von verhältnismässig schwerem Gerät</strong> notwendig. Die verwendeten Gewichte liegen meist bei 20, 30 g oder mehr - und sobald ein starker Räuber einsteigt, muss dieser erst einmal aus dem Grünzeug herausgearbeitet werden. In Amerika werden fast ausschliesslich geflochtene Schnüre mit 50 bis 80 lbs Tragkraft verwendet. Ganz so hoch muss man hierzulande meist nicht gehen, aber <strong>mindestens 20 bis 30 lbs</strong> sollten es sein, um unnötige Fischverluste durch Schnurbruch zu vermeiden. Optimal fischt sich eine solche Kombination an einer Baitcaster-Rolle, die auch die nötigen Kraftreserven mitbringt, um über einen längeren Zeitraum im Cover zu fischen.</p><h2>Punching vs. Flipping</h2><p>Was unterscheidet Punching und Flipping konkret? Beide Techniken haben das <strong>Fischen im Cover</strong> gemeinsam - also mitten in Wasserpflanzen, zwischen Seerosen oder Schilf. Beim <strong>gezielten Anfischen von Lücken im Kraut oder in anderer Vegetation</strong> spricht man von Flipping. Der Köder wird dabei per Unterhandwurf aus nächster Distanz in die Lücke befördert, dort zwei bis drei Mal angezupft und dann zur nächsten Lücke weitergezogen. Beim klassischen Flipping wird kaum Schnur aufgekurbelt - fast wie beim Stippen, nur mit Rolle und Kunstköder. Wirft man gezielt einige Meter weit in die Lücken, wird das häufig als Pitching bezeichnet. Hauptmerkmal von <em>Flipping und Pitching</em> ist das gezielte Ansprechen von Lücken und Löchern mit vergleichsweise <strong>leichteren Bullet Weights von 15 bis 30 g</strong>. Beim <em>Punching</em> hingegen wird <strong>direkt in die Wasserpflanzen geworfen</strong>, ohne explizit nach Lücken zu suchen - zwar auf kurze Distanz, aber dorthin, wo man auf den ersten Blick gar nicht angeln kann. Dafür werden in der Regel <strong>Gewichte ab 30 g aufwärts</strong> eingesetzt, da das Gewicht den Köder gegen den Widerstand der Vegetation nach unten ziehen muss. Gerade hier, mitten im dichtesten Grün, zählt die Belastbarkeit des gesamten Setups: stabile Punching Hooks, starkes Geflecht und eine Baitcaster-Combo, mit der sich ordentlich Druck ausüben lässt.</p><h2>Grosse Chancen auch in Europa</h2><p>Primär werden diese Methoden zum Schwarzbarschangeln eingesetzt. Schwarzbarsche halten sich mit Vorliebe im dichten Cover auf - dort muss man sie herausarbeiten. Wer nun aber denkt, dass sich diese Techniken nur in Südeuropa auf Bass anwenden lassen, verpasst eine <strong>grossartige Chance</strong>. Die Chance, anderen voraus zu sein und etwas zu tun, was nur wenige auf dem Radar haben. Das Texas Rig wird hierzulande selten so eingesetzt, wie es ursprünglich gedacht war: <strong>zum Fischen im dichten Cover</strong>. Das Carolina Rig ist für offene Wasserflächen und das Absuchen von Strecke - das Texas Rig ist für den harten Job im Unterwasserdschungel gemacht. Auch Egli und Zander halten sich im Hochsommer, wenn die Sonne knallt, sehr gerne im dichten Grün auf. Und nur wenige fischen konsequent mittendrin. Das ist Ihre Chance, <strong>etwas anders zu machen</strong> und sich sowohl in der Technik als auch hoffentlich bei den Fängen von der Masse abzuheben. Wichtig: Hechte halten sich ebenfalls gerne im Cover auf - es kann daher sinnvoll sein, mit hechtsicherem Vorfächer aus Stahl oder Titan zu fischen.</p><h2>Anwendungshinweis</h2><p>Für den optimalen Einsatz von <em>Punching und Flipping Hooks</em> empfiehlt sich eine sorgfältige Montage des Softbaits. Stechen Sie den Köder am Kopfende schräg durch, führen Sie die Hakenspitze entlang des Hakenschafts und versenken Sie die Spitze schliesslich schräg zurück im Köder. Achten Sie darauf, dass der Köder gerade sitzt und die Hakenspitze vollständig verdeckt ist - nur so gewährleisten Sie eine zuverlässig weedless Präsentation im dichtesten Cover. Die Baitholder unterhalb der Öse fixieren den Köder auch beim Durchdringen von Vegetation sicher am Haken.</p>