
Frösche
Frösche zählen zu den effektivsten Topwater-Ködern überhaupt. Neben klassischen Oberflächenfröschen finden Sie bei uns auch Varianten, die sich hervorragend am Jigkopf führen lassen und dort als Trailer eine ausgezeichnete Figur abgeben.
<h2>Kaufberatung: Frösche</h2><p>So gut wie alle heimischen Raubfische sind ausgesprochene Opportunisten. Neben Fischen jagen und fressen sie - je nach Grösse - auch mit Vorliebe Frösche, Insekten, Krebse, Vögel, Nager und sogar Schlangen. Frösche stellen dabei eine relativ leichte und zugleich nahrhafte Beute für Raubfische dar, sodass sie vor allem von Hechten und Wallern gerne in den Speiseplan aufgenommen werden. Wie, wo und wann Sie mit Fröschen am erfolgreichsten sind, erfahren Sie hier!</p><h2>Varianten und Eigenschaften</h2><p>Frösche gibt es in verschiedenen Ködervariationen. Alle diese Formen haben bestimmte Vorzüge, sodass Sie je nach Vorliebe oder Einsatzgebiet die passende Wahl treffen können. Gemeinsam haben alle Froschimitate, dass sie vor allem <em>weedless</em>, also krautlos und somit hängerfrei geführt werden können.</p><table><tbody><tr><td><strong>Form/Variante</strong></td><td><strong>Beispielbild</strong></td><td><strong>Eigenschaften</strong></td></tr><tr><td><strong>Popperfrog</strong></td><td><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/River2Sea-Spittin-Wa-16-Poison.jpg" alt="Popperfrog" height="200" width="200"></td><td>Diese Froschform besitzt ein konkaves Kopfende, sodass sie, animiert durch Schläge mit der Rute, Wasser verspritzt und eine Spur Luftblasen erzeugt. Diese Eigenschaften machen <em>Popperfrogs</em> zu den lauteren Vertretern, mit denen Sie Hechte wie auch Egli aus dem Unterholz locken können. Um ihre Stärken auszuspielen, sollte die Wasseroberfläche nicht vollständig zugewachsen sein, da die Popperform Wasser verdrängen muss. Allerdings können Sie auch dann punkten, da der Frosch durch seine natürliche Silhouette auch ohne Lärm zumindest darunter stehende Raubfische animiert.</td></tr><tr><td><strong>Real Frog</strong></td><td><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/SG_jumping_frog.jpg" alt="Real Frog Angelköder" height="198" width="135"></td><td>Hierbei handelt es sich um eine sehr realistische Frosch-Silhouette mit naturgetreuen Beinen. Auf den ersten Blick erschliesst sich die Aktion eines solchen Frosches nicht sofort, aber gezupft durch Seerosenblätter und Krautfelder spielt ein realistisches <em>low-action</em> Froschimitat seine Stärken aus. Der Köder vollführt dabei leichte Sprünge und bewegt sich dadurch wie ein echter Frosch. Diese Variante ist die erste Wahl für sehr vorsichtige Fische, die schon viele Kunstköder gesehen haben und dazu neigen, etwa durch Poppergeräusche verschreckt zu werden.</td></tr><tr><td><strong>Spinning-Frog</strong></td><td><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/SG_Kick_Frog.jpg" alt="Spinning Frog zum Angeln"></td><td><p>Vom Aufbau her an einen Rapfenköder erinnernd, besitzen Spinn-Frösche ein oder mehrere Spinnerblätter als "Beine", welche auf Zug rotieren und starke Druckwellen sowie ein durchgehendes Plätschern erzeugen. Dadurch kombiniert diese Froschform eine naturgetreue Silhouette mit hoher Aktion, was vor allem in trübem Wasser von Vorteil ist. Diese Baits lassen sich zudem einfach führen, da Sie sie über die Rolle durch Einkurbeln animieren können. Einsetzen sollten Sie Spinn-Frösche vor allem in Krautfeldern mit regelmässigen Lücken, durch die Sie den Köder führen können.</p></td></tr><tr><td><strong>Softbait-Frog</strong></td><td><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/Keitech-Noisy-Flapper-3-5-Inch-Green-Pumpkin-Frog.jpg" alt="Softbait Frog Köder" height="320" width="240"></td><td><p>Softbaits unter den Fröschen sind Actionköder, die ungeriggt, also ohne vorbereitete Haken, daherkommen. Das bedeutet, dass Sie sich zusätzliche passende Offset- oder Jig-Haken besorgen und diese aufziehen müssen, was Ihnen jedoch auch Vorteile bietet, da Sie sehr variantenreich mit den Fröschen angeln können. Vollgummifrösche weisen meist eine ähnliche Dichte wie das umgebende Wasser auf, sodass sie schweben und leicht schwimmen. Je nach Rig können Sie sie also an der Oberfläche oder auch etwas tiefer anbieten. Ihre Silhouette entspricht der eines Frosches, und die gekrümmten Beine erzeugen durch ihr Flattern gleichmässige Druckwellen, welche Raubfische zum Biss verleiten.</p></td></tr></tbody></table><h2>Einsatzgebiete</h2><p>Durch ihren krautfreien Aufbau mittels Offsethaken und anliegender Hakenspitze sind Frösche bestens gerüstet für das Angeln im <strong>Heavy-Cover</strong>, also in Kraut, Seerosenfeldern, Ästen und ähnlich schwer befischbaren Plätzen. Oft sind das die Standplätze von Hechten, aber auch von Egli, die dort auf vorbeiziehende Beute lauern. Gerade im Frühjahr und frühen Sommer, wenn das Wasser noch nicht zu warm ist, finden Sie hier viele Raubfische vor. Im Sommer sind es hingegen die Abend- und Morgenstunden sowie eine sehr steil stehende Mittagssonne, die die Fische ins Kraut ziehen. Da Frösche im Frühjahr auf Partnersuche sind und sich dann im flachen Wasser paaren, schiessen sich einige Hechte sogar so auf diese Beute ein, dass sie zu dieser Zeit fast nichts anderes nehmen als Frosch-Imitate.</p><h2>Köderführung und Gerät</h2><p>Um einem lebendigen Exemplar zu entsprechen, bieten sich leichte Zupfer mit der Rute an, wenn Sie einen Frosch einsetzen. Auch kurze Einholpausen kommen dem natürlichen Bewegungsablauf eines Frosches sehr nahe und führen häufig zum gewünschten Biss. Die Bisse sind meist spektakulär, sodass man nicht selten regelrecht erschrickt, wenn ein Hecht mit Vollspeed aus dem Kraut auf den Köder schiesst. Dabei passieren anfangs häufig Fehler, die zu Fehlbissen führen. Aufgrund der versenkten beziehungsweise am Köderkörper anliegenden Haken müssen Hechte den Frosch sicher gefasst haben, bevor Sie den <strong>Anhieb</strong> setzen können. Setzen Sie zu früh an, ziehen Sie dem Fisch den Köder regelrecht aus dem Maul. Der übliche <strong>Anhiebreflex</strong>, den Spinnangler mit der Zeit entwickeln, muss hier also etwas unterdrückt werden.</p><p>Für das Angeln mit Frosch-Imitaten benötigen Sie keine besondere Ausrüstung. Eine zum Wurfgewicht und Zielfisch passende Rute, im Idealfall mit sensibler Spitze und kräftigem Rückgrat, kombiniert mit einer passenden Rolle, genügt vollkommen. Achten Sie darauf, die Schnur nicht zu schwach zu wählen, da gehakte Fische schnell aus dem Kraut geholt werden müssen, um sie nicht zu verletzen oder zu verlieren. Ebenso ist ein hechtsicheres Vorfach hier absolute Pflicht!</p><h3>Anwendungshinweis</h3><p>Prüfen Sie vor jedem Wurf die Hakenspitze auf freien Sitz im Köderkörper, denn nur so gewährleisten Sie einen sicheren Anhieb im dichten Kraut. Führen Sie den Frosch stets langsam über kritische Zonen wie Lücken in Seerosenfeldern, da genau dort die meisten Bisse erfolgen.</p>




































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