
Barschköder
Gummiköder und Wobbler gehören zu den zuverlässigsten Ködertypen, wenn Sie gezielt auf die gestreiften Egli angeln möchten. In unserem Sortiment finden Sie Twitchbaits, flach- und tieflaufende Wobbler sowie kleine Gummifische für jede Wassertiefe.


32 Optionen




<h2>Kaufberatung: Egliköder</h2><p>Egli kommen in fast jedem Gewässer vor. Diese Räuber leben meist im Schwarm und lassen sich ganzjährig befischen. Für viele Spinnangler zählen sie zu den absoluten Favoriten, da sie im Verhältnis zur Grösse sehr kampfstark sind, ein ausgeprägtes Jagdverhalten zeigen und zudem hervorragend schmecken. Während sich kleinere, jüngere Fische (Egli mit 15 cm sind durchschnittlich rund 2-3 Jahre alt) meist schnell überlisten lassen, gestaltet sich dies bei grösseren und erfahreneren Exemplaren deutlich schwieriger. Ein Fisch von 40 cm hat bereits 15-17 Jahre auf dem Buckel und damit einiges erlebt! Das Angebot an Eglikädern ist schier grenzenlos, daher möchten wir Ihnen mit diesem Ratgeber eine Übersicht über mögliche Varianten und deren Einsatzgebiete geben.</p><h2>Wo finden Sie die Egli?</h2><p>Auch wenn allgemeingültige Aussagen schwierig sind, gibt es einige Punkte, die Sie bei der Suche nach den gestreiften Räubern das ganze Jahr über beachten sollten:</p><ol><li>Egli lieben <strong>Strukturen!</strong> Wo Sie in Ihrem Gewässer Totholz, Scharkanten, Unterwasserberge oder Stege finden, treffen Sie meist auch auf Egli. Diese Unregelmässigkeiten bieten den Fischen Schutz und Nahrung und sind daher oft die ersten Stellen, die Sie absuchen sollten.</li><li>Egli meiden <strong>grelles Sonnenlicht!</strong> Ideale Egliangeltage sind bewölkt und leicht windig, doch auch bei bestem Wetter fangen Sie die Fische, wenn Sie Plätze mit Schattenwurf grosser Bäume oder tiefere Kanten abfischen. Abends oder frühmorgens, wenn das Licht flach ins Wasser fällt, stehen die Egli häufig oberflächennah.</li><li>Finden Sie den <strong>Kleinfisch!</strong> Schnappen Jungfische oder Kleinfischschwärme z.B. nach Insekten oder ziehen durchs Kraut, sind die Egli meist nicht weit.</li><li>Egli reagieren sensibel auf den <strong>Luftdruck!</strong> Steigender Luftdruck wirkt sich meist positiv auf die Beisslaune aus, zudem können Sie dann flacher und mit grösseren Ködern fischen. Stark fallender Luftdruck verlangt dagegen kleinere Köder und eine tiefere, langsamere Präsentation.</li><li>Egli sind <strong>Jäger!</strong> Mit Tempo bringen Sie die Fische in Beisslaune, kurze Stopps provozieren dann oft den Biss.</li></ol><h3>Jahreszeiten beachten</h3><p>Zusätzlich unterliegen auch die Egli einem gewissen Zyklus im Gewässer:</p><ul><li><strong>Frühjahr:</strong> Egli laichen, je nach Wassertemperatur, zwischen März und Juni. Sie legen ihre Eier an flachen Uferstellen mit ausreichender Vegetation ab. Während des Laichstresses sollten Sie die Fische in Ruhe lassen, sie jagen in dieser Phase ohnehin kaum. Vor und nach dem Laichen halten sich die Fische meist im tieferen Wasser nahe der Laichplätze auf. Merken Sie sich daher für den Sommer, wo viel Kraut steht, denn diese Spots bringen dann den Egli!</li><li><strong>Sommer:</strong> In der wärmeren Jahreszeit halten sich Egli gern in flacherem Wasser auf, sofern tiefes Wasser in der Nähe ist. Sie streifen viel umher, und mit etwas Glück entdecken Sie sie in den frühen Morgen- oder Abendstunden beim Rauben, wenn sie Kleinfisch an die Oberfläche und ins Flache treiben.</li><li><strong>Herbst:</strong> Während im Frühherbst das Flachwasser noch lohnend ist, ziehen die Fische mit sinkender Wassertemperatur zunehmend ins Tiefe. Dabei jagen und fressen sie fast den ganzen Tag über.</li><li><strong>Winter:</strong> Tiefere Wasserschichten bieten nun etwas mehr Wärme, sodass Sie die Egli dort abklappern sollten. Ideal sind Stellen mit kleinen Erhebungen oder anderen Strukturen.</li></ul><h3>Welche Köder für den Egli?</h3><p>Diese Frage stellt sich, nachdem ein Spot gefunden wurde, als zweitschwierigste. Neben dem Grundsatz, sich an der aktuellen Beute der Egli zu orientieren (vor allem bezüglich Grösse und Form), zeigt die Erfahrung, dass es oft nötig ist, Köderfarbe oder sogar Köderart nach einigen Attacken oder gefangenen Fischen zu wechseln.</p><h4>Ködergrösse</h4><p>Während Sie in Boddengewässern durchaus mit Ködergrössen bis 5" (ca. 13 cm) auf Egli angeln können, sind sonst vor allem Köder bis 4" (ca. 10 cm) die passende Grösse. Im Frühjahr, wenn es primär darum geht die Fische zu finden, bieten sich kleinere Baits (2-3") an, im Sommer, Herbst und Winter können Sie, vor allem bei höherem Luftdruck, ruhig 3,5-4" grosse Köder einsetzen.</p><p>Nachfolgend finden Sie eine Übersicht mit Eglikädern und deren Einsatzgebieten:</p><table><tbody><tr><td><strong>Köderart</strong></td><td><strong>Einsatzgebiete und Tipps</strong></td><td><strong>Anköderung, Hardware</strong></td><td><strong>Beispielbild</strong></td></tr><tr><td><strong>Gummifische, Paddletails</strong></td><td><p>Ganzjährig einsetzbar, vor allem wenn die Egli aktiv sind. Kleinere, schlanke Modelle wie der 3" Easy Shiner fangen im Frühjahr sehr gut, später im Jahr sind Grössen bis ca. 11 cm und auch bauchigere Baits effektiv.</p></td><td><p>Jigkopf, Carolinarig, Texasrig, Dropshotrig</p><p>Ruten mit schneller Spitzenaktion</p></td><td><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/drunk-bait-8cm-lmab-mojito-mike.jpg" alt="Paddletail" width="250" height="250"></td></tr><tr><td><strong>Gummifische, low- & no-action</strong></td><td>Softbaits mit V- oder Pintail sind in zwei scheinbar gegensätzlichen Situationen fängig: Haben Sie Egli gespottet, die nur vorsichtig oder gar nicht beissen wollen, sollten Sie Low-Action-Gummis an Finesserigs einsetzen. Ebenso fängig sind sie im Hochsommer, wenn die Egli viel Tempo benötigen. Am besten montieren Sie sie dann an einem schweren Jigkopf mit schmalem Profil und zupfen sie durchs Mittelwasser.</td><td><p>Jigkopf, Carolinarig, Texasrig, Dropshotrig</p><p>Ruten mit schneller Spitzenaktion</p></td><td><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/7-Fin-S-Fish-Green-Shad-Flash.jpg" alt="Gummifische" width="250" height="250"></td></tr><tr><td><strong>Krebse & Creatures</strong></td><td>Krebse und Insekten gehören in fast allen Gewässern zu den Hauptnahrungsquellen der Egli. Während Insektenimitate im Frühjahr und Sommer besonders in Randbereichen effektiv sind, sollten Sie Krebse vor allem am frühen Abend im Sommer und Herbst einsetzen. Fangen Sie einen Egli mit sehr roten Flossen oder roten Schuppen am Bauch, können Sie sicher sein, es mit einem Krebsfresser zu tun zu haben!</td><td><p>Jigkopf, vor allem aber Finesserigs (Carolina- und Texasrig)</p><p>Ruten mit schneller Spitzenaktion</p></td><td><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/Reins-Ring-Craw-Micro-1-5-Cola-Scuppernong.jpg" alt="Krebse & Creature Baits" width="250" height="250"></td></tr><tr><td><strong>Spinnköder</strong></td><td>Köder mit Spinnerblatt (Spinner, Jigspinner) sind sehr gute Suchköder. Mit ihnen durchsuchen Sie schnell und effektiv grössere Wasserflächen nach aktivem Fisch. Besonders die Jigspinner, mit denen grosse Wurfweiten und Wassertiefen erreichbar sind, sollten in keiner Eglibox fehlen.</td><td>Für Spinner mit grösserem Blatt sollten Sie grössere Rollen (ab 2000er Grösse) einsetzen, ebenso sind gute Wirbel wichtig, um Schnurdrall zu vermeiden.</td><td><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/SpinMad-Jigmaster-24g-1501TBfQ6aMVxmlkK.jpg" alt="Spinnköder" width="250" height="250"></td></tr><tr><td><strong>Wobbler</strong></td><td>Wobbler sind top Egliköder in wärmerem Wasser! Besonders Crankbaits und schlanke Minnows mit schneller rolling-action eignen sich gut, um Fische zu suchen oder sogenannte reaction-strikes zu provozieren, wenn nichts anderes mehr geht.</td><td>Kleine Wobbler sollten mit kleinen Einhängern oder direkt am Leader montiert werden. Ebenso ist eine dünne Vorfachschnur nötig, um die volle Aktion der Köder zu gewährleisten.</td><td><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/DUO-Realis-Shad-59MR-Komochi-Wakasagi.png" alt="Wobbler" width="320" height="106"></td></tr><tr><td><strong>Popper</strong></td><td>Oberflächenköder sind nicht nur dann erste Wahl, wenn Sie raubende Egli finden. Auch bei tiefstehender Sonne im Sommer und frühen Herbst sind sie absolute Top-Köder! Zudem setzen Sie sie über Krautfeldern und Wassertiefen von ca. 2,5 Metern ein, selbst wenn die Fische nicht oberflächennah stehen.</td><td>Die meisten Oberflächenköder laufen am besten mit extrem kleinen Einhängern und einem dünnen Vorfach aus Fluorocarbon.</td><td><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/major-craft-mini-zoner-popper-50-gold-yamame.jpg" alt="Popper" width="250" height="250"></td></tr><tr><td><strong>Jerkbaits</strong></td><td>Unglaublich, aber wahr: Hechtangler fangen häufig grosse Egli beim Angeln mit Jerkbaits. Auch wir haben gute Erfahrungen mit kleineren Modellen beim gezielten Fischen auf Sommer-Egli gemacht, wenn diese mehr Tempo brauchen. Probieren Sie es aus!</td><td>Ein dickes Fluorocarbonvorfach ist ideal geeignet, um die Jerkbaits daran zu hindern, sich zu überschlagen oder die Schnur zu haken. Zudem ist eine schnelle, harte Rute Pflicht!</td><td><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/Savage-Gear-3D-Roach-Jerkster-115-Perch.jpg" alt="Jerkbaits" width="400" height="92"></td></tr><tr><td><strong>Vibrationsköder</strong></td><td>Vibrationbaits wurden als Suchköder entwickelt und sind dafür auch meist erste Wahl. Mit ihnen befischen Sie ideal Kanten, indem Sie sie wie einen Gummifisch jiggen und an straffer Schnur absinken lassen. Diese Zickzack-Führung liefert sehr gute Ergebnisse und lässt Sie schnell viel Fläche abfischen.</td><td></td><td><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/duo-tide-vib-score-78-ih-mullet.jpg" alt="Vibrationsköder" width="250" height="250"></td></tr></tbody></table><h3>Anwendungshinweis</h3><p>Passen Sie die Köderführung stets an die aktuelle Wassertemperatur und Beissfreudigkeit der Egli an. Beginnen Sie an einem neuen Spot bevorzugt mit einer zügigen, suchenden Führung, um aktive Fische zu lokalisieren, und wechseln Sie erst bei Bedarf zu einer langsameren, feineren Präsentation.</p>












































































