<h2>Raubfisch auf die russische Methode</h2><p>Die Cheburashka gehört zu den sogenannten Flex-Heads. Das bedeutet, dass das Gewicht beweglich über eine Metallklammer mit dem Haken verbunden ist. Dies hat viele Vorteile. Man kann die Chebu mit normalen Worm-Hooks oder Offset-Haken kombinieren und sich so den jeweiligen Bedingungen anpassen. Zudem kann ich im Falle eines stumpf gewordenen Hakens diesen einfach austauschen, während ich einen normalen Jighead nur noch entsorgen könnte. </p><p>Habe ich einen Erfolgsköder gefunden, bin aber mit dem Gewicht nicht zufrieden, kann ich schnell reagieren und einfach ein schwereres oder leichteres Chebu-Gewicht einhängen. Dies ist vor allem in Tidengewässern eine große Hilfe, da sich hier die Strömung oft im Laufe des Tages verändert.</p><p>Das Chebu-Gewicht besteht aus Blei oder Tungsten und ist mit einem Kanal versehen, in den eine genau passende Klammer aus Edelstahl eingeschoben wird. Vor dem Einschieben der Klammer wird der Haken in diese eingehängt. Führt man dann die Klammer durch das Gewicht und knotet sie am Vorfach an oder hängt sie in einen Karabiner ein, dann sitzt die gesamte Montage bombenfest und hält auch kampfstarken Fischen bei brachialen Drills stand. Dies ist durch die einfallsreiche Konstruktion der Cheburashka möglich. </p><h3>Immer in Bewegung bleiben</h3><p>Die Beweglichkeit zwischen Gewicht und Haken hat viele Vorteile. Erstens spielt der Köder wesentlich freier als an einem normalen Jighaken, was an einigen Tagen den entscheidenden Reiz zum Biss auslösen kann. Weiterhin kann der Räuber den Köder beim Biss wesentlich leichter einsaugen, da er das Kopfgewicht nicht zusätzlich mitbewegen muss. So steigert sich, vor allem bei der Verwendung schwerer Gewichte in starker Strömung, die Bissausbeute ungemein. Zu guter Letzt minimiert die flexible Verbindung zwischen Kopf und Haken die Möglichkeit, dass sich bereits gehakte Fische im Drill aushebeln. </p><p>Am Ende stehen also häufig einfach mehr gelandete Fische auf der Scorecard. Ihr seht, es gibt viel Argumente, es mit der Cheburashka zu versuchen.</p>
Häufige Fragen
Im Grunde genauso schwer, wie einen Jigkopf in der gleichen Situation. Da die Cheburashka aber flexibel mit dem Haken verbunden ist und so der Räuber den Köder leichter einsaugen kann, darf eine Cheburashka sogar etwas schwerer gewählt werden.
Grundsätzlich kann man jeden Gummiköder an der Cheburashka fischen, sie funktioniert aber besonders gut mit Pintails, Krebsen und Creature-Baits.
Optimal sind Cheburashkas aus Tungsten. Sie bieten die größte Dichte und damit den besten Bodenkontakt. Zudem ist das Material besonders hart und gibt die beste Rückmeldung von der Bodenstruktur.
Man kann Chebus genau wie Jigköpfe führen oder aber auch mit kleineren Zupfen. Man kann sie schleifen und zwischendurch immer wieder stehen lassen.
Nein, man kann Chebus mit einer handelsüblichen Zander-, Barsch- oder Finesse-Rute fischen.
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