<h2>Kaufberatung zu Einhängegewichten</h2><p>Einhängegewichte sind mit einer <strong>Schnellwechselvorrichtung</strong> ausgestattet, die anstelle einer normalen Öse verbaut ist. Diese erlaubt es, das Gewicht in Sekunden in einen <strong>Sprengring, Solid-Ring, eine Wirbelöse, einen Stinger-Spike oder ein Hakenöhr</strong> einzuhängen. Daraus ergeben sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten im Raubfischangeln.</p><h3>Beschwerung von Shallow-Rigs</h3><p>Klassische Shallow-Rigs bestehen aus einer unbeschwerten Edelstahlspirale, die in den Gummifisch geschraubt und mit dem Hakensystem verbunden wird. So montiert läuft der Köder sehr flach und eignet sich kaum für tiefere Wasserschichten. Anstatt jedes Mal einen anderen Einschraubkopf in den Gummikörper zu schrauben, hängen Sie einfach ein Einhängegewicht in die Öse der Shallow-Screw ein - und der Köder läuft sofort tiefer.</p><h3>Einsatz am Jika-Rig</h3><p>Das <strong>Jika-Rig</strong> verbindet einen Offset-Haken über einen Solid-Ring oder Wirbel mit der Hauptschnur; das Gewicht ist ebenfalls im Solid-Ring oder Wirbel befestigt. Einhängegewichte ermöglichen es hier, in Sekunden auf veränderte Situationen zu reagieren, ohne die Montage komplett neu aufzubauen.</p><h3>Einsatz als Drop-Shot-Gewicht</h3><p>Auch als <strong>Drop-Shot-Gewicht</strong> lässt sich ein Einhängegewicht verwenden. Dazu knoten Sie einen kleinen Solid-Ring ans Ende des Vorfächers und hängen das Gewicht ein. Der Abstand des Köders vom Boden ist dann zwar fix, dafür lässt sich das verwendete Gewicht aber schnell tauschen.</p><h3>Einsatz am Free-Rig</h3><p>Für eine <strong>Free-Rig-Montage</strong> fädeln Sie anstelle des normalen Stabgewichtes einen Solid-Ring auf das Vorfächer und hängen das Einhängegewicht ein. So bleibt die Gewichtseinstellung maximal flexibel - auch beim Free-Rig.</p><h3>Beschwerung von Hardbaits, Hybrids und harten Swimbaits</h3><p><strong>Jerks, Cranks, Hybrid-Köder</strong> und harte Swimbaits lassen sich ebenfalls in ihrer Lauftiefe beeinflussen. Hängen Sie das Einhängegewicht einfach in den Snap oder eine Köderöse ein. Einige Swimbaits verfügen inzwischen sogar über eigens dafür vorgesehene Ösen.</p><h3>Anwendungshinweis</h3><p>Für den optimalen Einsatz empfiehlt es sich, stets ein kleines Sortiment verschiedener Gewichtsklassen in der Box zu haben. Wechseln Sie bei Strömung oder Wind auf schwerere Varianten, um die gewünschte Lauftiefe sicher zu halten. In ruhigen, flachen Gewässern reichen oft schon wenige Gramm aus, um den Köder wirkungsvoll zu führen - und stören dabei die natürliche Köderaktion am wenigsten.</p><p>Einhängegewichte bestehen heute meist aus <strong>Tungsten</strong> oder anderen bleifreien Materialien. Tungsten bleibt dank seiner hohen Dichte sehr kompakt und beeinträchtigt den Lauf des Köders minimal. Wer ohne Einhängegewichte ans Wasser geht, verschenkt wertvolle Flexibilität.</p>