YPC Bank 2023

YPC BANK 2023 – Alle Teilnehmer, Regeln & Ausstrahlungstermine im Überblick

Der YPC BANK 2023 steht in den Startlöchern! Wir stellen Ihnen alle 24 Teilnehmer vor, erläutern den Turniermodus sowie die Regeln und verraten die voraussichtlichen Ausstrahlungstermine.

Hier der offizielle YPC BANK 2023 Trailer:

Die Teilnehmer

13 Angeltage, 4 Gruppen, 3 Zielfische, ein Finale an völlig unbekannten Gewässern ohne jegliches Training – und am Ende wartet ein Pokal. Nachfolgend finden Sie einen kompakten Überblick über alle 24 Teilnehmer des YPC BANK 2023. Ihre Erfolgsköder und das passende Tackle dazu finden Sie übrigens allesamt in unserem Shop.

Gruppe A

Dustin Schöne (Nays): Vier YPC-Uferturniere, immer mindestens Halbfinale, ein Vize-Titel und ein Turniersieg – die Bilanz des Berliners lässt keinen Zweifel offen: Dustin Schöne gehört auch 2023 zum engsten Favoritenkreis.

Landry Rausens (FishXplorer): Nach einem verhaltenen Debüt im Jahr 2020 legte der Belgier konsequent zu – 2021 Halbfinale, 2022 Finaleinzug mit einer hauchdünnen Niederlage gegen seinen Landsmann Toon van Ham. Dieses Jahr soll der Titel her.

Herbert Ziereis (Moby Softbaits): Der Raubfischguide aus Oberbayern hat beim YPC bereits Final- und Halbfinalteilnahmen vorzuweisen, doch der ganz grosse Coup blieb bisher aus. Wir sind gespannt, wie weit es für Herbie diesmal geht.

Markus Eule (Zeck): Der Wahlitaliener aus der Pfalz hat sich bei seiner Premiere in die Herzen der Fans geangelt und tritt erneut für die deutsche Raubfischmarke Zeck an. Obwohl die YPC-Zielfische nicht unbedingt zu den Kernkompetenzen des Welsspezialisten zählen, marschierte er im Vorjahr souverän in die Zwischenrunde. Wird aus Mr. Waller in diesem Jahr vielleicht doch noch Mr. YPC?

Christopher Jung (Shimano): Die japanische Weltfirma vertraut erneut auf den Angel-YouTuber Christopher Jung. Der Baitcast-Experte trifft mit Ködern mit einer Präzision, die jeden Dartprofi alt aussehen lässt – bei YPC-Titeln war er bisher aber noch zurückhaltend. Bei seiner dritten Teilnahme soll sich das ändern.

Regina Procee (CWC): 2023 schrieb der schwedische Distributor erstmals eine Wild Card aus. Die Wahl fiel auf Regina Procee, die nicht nur ein echtes Fan der Produkte von Catch with Care & Strike Pro ist, sondern auch die Turniergewässer bestens kennt. Kann die Niederländerin ihrem Land die allererste YPC-Zwischenrundenteilnahme bescheren?

YPC Bank 2023 Gruppe A

Foto Gruppe A (von links nach rechts): Eule, Ziereis, Rausens, Procee, Jung, Schöne

Gruppe B

Patrick Marrable (Fox Rage): Halbfinale bei der Premiere 2021, Platz drei im Folgejahr – der Trend beim Holland- und Streetfishingexperten zeigt klar nach oben. Dennoch haben ihn viele noch nicht vollständig auf dem Radar. Schafft es der Deutsch-Engländer in diesem Jahr, das zu ändern?

Marc Ptacovsky (Illex): WPC Champion 2021, Bronzemedaille beim YPC BOAT 2022, Sieger beim YPC BASS 2022 – an Titeln mangelt es dem Hessen wahrlich nicht. Lediglich beim YPC BANK kam er drei Jahre in Folge nicht über die Zwischenrunde hinaus. Bei den Buchmachern steht er dennoch wieder weit vorne – erfüllt er diesmal die Erwartungen?

Luis Mendez (Raubfischzentrum): In der Saison 22/23 erlebte der Dortmunder seinen YPC-Durchbruch: Platz 4 beim YPC BANK und anschliessend führte er Sven Wierlemann zum YPC FANS Titel. Ob der Mexikaner mit spanischem Pass reif für den Henkelpott ist, bleibt offen – zum erweiterten Favoritenkreis zählt er 2023 aber definitiv.

Markus von Euw (Bullseye Fishing): Seit 2020 hat Markus von Euw keinen einzigen YPC BANK verpasst. Bei den letzten beiden Auflagen blieb das Glück jedoch aus und er schied jeweils in der Gruppenphase aus. Im vierten Anlauf will der Schweizer endlich wieder weiterkommen.

Sander Groenenboom (Hearty Rise): YPC-Neuling, aber alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Der zweitjüngste Teilnehmer fischt fast ausschliesslich vom Ufer, kann beeindruckende Bestmarken vorweisen und sicherte sich die niederländische Streetfishing-Meisterschaft. Kein Wunder, dass ihn keiner der anderen Teilnehmer gerne in seiner Gruppe gesehen hätte.

Marcel Weigel (Rapala): Der hessische Raubfischguide bringt enorme Erfahrung mit – Halbfinale beim YPC BOAT, Finale beim YPC BASS – und hat im Laufe seines Angellebens eine beeindruckende Anzahl grosser Fische gefangen. Ein Haken: Vom Ufer fischt Marcel so gut wie nie. Sein YPC BANK Debüt dürfte also sehr spannend werden. YPC Bank 2023 Gruppe B

Foto Gruppe B (von links nach rechts): Groenenboom, Marrable, Mendez, Weigel, Ptacovsky, Von Euw

Gruppe C

Toon van Ham (Westin): Der amtierende Champion ist bei seiner dritten Turnierteilnahme erneut der jüngste aller Teilnehmer. Der Belgier startet wieder für die dänische Raubfischmarke Westin, die nach dem YPC BOAT Gewinn in dieser Saison als erster Hersteller überhaupt zwei YPC-Wanderpokale gleichzeitig im Regal stehen hat. Daniel Andriani (hechtundbarsch.ch): Der Sympathieträger aus Simbabwe reist mit grossen Ambitionen an – in den letzten beiden YPC BANK Editionen erreichte er jeweils das Halbfinale. Gelingt ihm 2023 endlich der Sprung ins Finale?

Veit Wilde (Seika Pro): Der Seriensieger der Fisch & Fang Profiliga feiert sein YPC-Comeback und tritt erneut für die deutsche Raubfischmarke Seika Pro an. Was Zander betrifft, macht ihm kaum jemand etwas vor – doch auch Hecht & Egli sind alles andere als Schwachstellen des Wahl-Niedersachsen. Die Konkurrenz ist gewarnt.

Malte Gatz (Gunki): Der Rostocker zeigte in der Vergangenheit oft gute Fänge, schaffte es aber bisher nie ins Halbfinale. Die französische Tackle-Schmiede Gunki setzt weiterhin auf seine Fähigkeiten – vielleicht nimmt die Vorrunde diesmal einen erfreulicheren Ausgang.

Sami Mouhib (Yo-Zuri): Bei seiner zweiten Teilnahme geht der 26-Jährige erneut für den japanischen Premium-Hardbait-Hersteller Yo-Zuri an den Start. Sein Debüt war mit Zwischenrundenqualifikation und starken Fischen durchaus vielversprechend – ob er daran anknüpfen kann, wird sich zeigen.

Alex Schmidt (Sunline): Das grosse Fragezeichen in Gruppe C. Der Veranstaltungstechniker aus Herford bringt keinerlei Turniererfahrung mit, kennt die Turniergewässer aber sehr gut und gilt als technisch äusserst versiert. Dass der japanische Weltmarktführer für Angelschnüre den Egli-Liebhaber nicht ohne Grund ausgewählt hat, darf man wohl voraussetzen. YPC Bank 2023 Gruppe C

Foto Gruppe C (von links nach rechts): Mouhib, Schmidt, Gatz, Van Ham, Andriani, Wilde

Gruppe D

Enrico Di Ventura (LMAB): Ob Bank, Boat oder Bass – der Produktentwickler von LMAB ist breit aufgestellt und konnte bei nahezu allen YPC-Formaten Erfolge einfahren. Sein letzter YPC BANK Sieg liegt allerdings schon drei Jahre zurück – für jemanden mit seinem Ehrgeiz eine gefühlte Ewigkeit. Zum Favoritenkreis gehört er eigentlich bei jedem Turnier.

Frédéric Jullian (Headbanger Lures): Vier YPC BANK Teilnahmen, bei denen er jedes Mal mindestens eine Runde weiterging – und dennoch war ganz oben bisher kein Platz für den sympathischen Weltenbummler. Gelingt dem Franzosen 2023 die grosse Überraschung?

Dietmar Isaiasch (Garmin): Für Westin holte er in dieser Saison bereits den YPC BOAT – beim YPC BANK tritt er nun für Garmin an, um das persönliche Double zu komplettieren. Gewässerkenntnis und Angel-Know-how des Wahl-Niederländers sind europaweit auf absolutem Spitzenniveau.

Jonas Töllner (Quantum): Bei seiner YPC-Premiere im Vorjahr sorgte das Nordlicht mit einem Meterhecht und einer starken Vorrunde für Aufsehen, schied dann aber in der Zwischenrunde aus. Ein hoffnungsvolles Debüt, an das er nun anknüpfen möchte.

Florian Hassenpflug (Stroft): Als echter Angelkosmopolit hat sich der Norddeutsche ein breites Repertoire an Wissen und Fähigkeiten aufgebaut. Stimmen Spot-Wahl und Strategie, ist für ihn beim diesjährigen Turnier ein tiefer Run durchaus denkbar.

Alex Drapers (Berkley): Für den Produktmanager ist es zwar das allererste Turnier, doch seine beachtlichen Bestmarken – darunter ein 54er Egli – sowie der klare Heimvorteil machen ihn zu einem Kandidaten für eine echte Überraschung. YPC Bank 2023 Gruppe D

Foto Gruppe D (von links nach rechts): Isaiasch, Töllner, Di Ventura, Jullian, Hassenpflug, Drapers

YOUTUBE PREDATOR CUP 2023 – Modus und Regeln

Die Gruppenphase

Die 24 Angler verteilen sich auf vier Sechsergruppen. Wer unter den drei Punktbesten seiner Gruppe landet, zieht in die Zwischenrunde ein.

Pro Angeltag stehen in der Gruppenphase acht Stunden Brutto-Angelzeit zur Verfügung. Insgesamt können maximal sechs maässige Wertungsfische eingereicht werden – allerdings muss jede der drei Arten mindestens einmal vertreten sein. Eine Full Card könnte sich beispielsweise aus einem Hecht, einem Egli und vier Zandern zusammensetzen.

Wer hingegen einen Egli und zwölf Hechte fängt, darf nur fünf Fische einreichen (den Egli plus die vier grössten Hechte). Eine Full Card ist das nicht, weil der Zander fehlt.

Multiplikatoren und Mindestmasse der Wertungsfische:

Fischart Mindestmass Multiplikator
Hecht 45 cm 1
Egli 22 cm 2
Zander 42 cm 1,3

Ab 0,5 cm über einem vollen Zentimeter wird aufgerundet – Beispiel: 50,5 cm zählt als 51 cm. Massgeblich ist jedoch das tatsächliche Überschreiten des Mindestmasses: Ein Egli von 21,6 cm gilt nicht als Wertungsfisch. Das Zusammendrücken der Schwanzflosse ist erlaubt.

Die neue Zwischenrunde

Die drei besten Angler aus Gruppe A und die drei besten aus Gruppe B bestreiten gemeinsam die Zwischenrunde AB; entsprechend treffen die jeweils besten aus Gruppe C und D in der Zwischenrunde CD aufeinander.

Das Format wird anspruchsvoller: In lediglich 9 Stunden – also an einem einzigen Angeltag – müssen für eine Full Card fünf Fische gefangen werden: ein Hecht, ein Egli, ein Zander und zwei Bonusfische. Nur die beiden besten jeder Zwischenrundengruppe ziehen ins Finale ein.

Die neue Finalrunde

Im Finale gibt es kein K.O.-System. Stattdessen fischen vier Finalisten drei Tage lang an Gewässern, die ihnen zuvor vollständig unbekannt sind. Wie das Scoreboard in der Finalrunde aufgebaut sein wird, bleibt bis dahin geheim. Der Punktbeste nach drei Tagen krönt sich zum YPC BANK Champion 2023.

Bonuspunkte, Minuspunkte & Strafzeiten

In der Gruppenphase lassen sich bis zu 30 Topwater-Punkte sammeln – je 10 Punkte pro maässigem Raubfisch. Für Hecht, Egli und Zander gelten die bekannten Mindestmasse; für alle übrigen Fischarten liegt die Grenze bei 40 cm. Diese Regelung schliesst wirklich alle Arten ein: Neben Rapfen und Alanden bringen auch Friedfische wie Karpfen die begehrten Zusatzpunkte, sofern sie regulär mit einem Kunstköder gehakt wurden. In der Zwischenrunde ist die Topwater-Wertung auf zwei Fische bzw. maximal 20 Punkte begrenzt; die Finalregeln bleiben vorerst geheim.

Wer einen Fisch im Drill durch ein gerissenes Vorfach verliert, erhält diesmal keine Minuspunkte, sondern eine Zeitstrafe von 30 Minuten, die am Ende von der Angelzeit abgezogen wird.

Wird ein Fisch an der Schnur aus dem Wasser gehoben oder auf den Boden fallengelassen, folgt eine Strafzeit von 10 Minuten, die ebenfalls am Ende von der Angelzeit abgezogen wird.

Sonstige Regeln im Überblick:

  • Jeder Angler muss über den Vispas verfügen.
  • An Vereinsgewässern oder Spots, an denen eine Zusatzberechtigung erforderlich ist, muss diese vom Kameramann abgefilmt werden.
  • Es darf ausschliesslich mit Kunstködern geangelt werden.
  • Es dürfen beliebig viele Ruten mitgenommen werden, jedoch darf sich nur ein Köder gleichzeitig im Wasser befinden.
  • Die Angelzeit beginnt für alle Angler zu einem einheitlich festgelegten Zeitpunkt – nicht mehr mit dem ersten Wurf des jeweiligen Anglers.
  • Gefangene Fische müssen vom Kameramann bzw. der Turnierleitung bestätigt werden.
  • Befischen zwei Angler denselben Spot, muss der später hinzugekommene Angler mindestens 10 Meter Abstand halten.
  • Zur moralischen Unterstützung darf jeder Angler maximal eine Person mit ans Wasser nehmen. Diese darf jedoch NICHT aktiv helfen (Kescher tragen, Rigs bauen, mitfischen o. Ä.).
  • Fische müssen im Maulbereich (vor dem Kiemendeckel) gehakt sein, andernfalls gelten sie als quergehakt und sind nicht wertungsrelevant.

Location

Gruppenphase und Zwischenrunde finden erneut in den Niederlanden statt. Wie in den Vorjahren stehen vier Zonen zur Verfügung, die von den Anglern befischt werden:

Zonen beim YPC Bank 2023

Das Los hat folgende Zonenzuteilung für die Gruppenphase ergeben:

  • Gruppe A: Zone 3 und 4
  • Gruppe B: Zone 1 und 2
  • Gruppe C: Zone 1 und 2
  • Gruppe D: Zone 3 und 4

In der Zwischenrunde gilt freie Platzwahl – eine Zonenbindung entfällt.

Das Finale findet erneut an einem Ort statt, an dem die Finalisten mit grosser Wahrscheinlichkeit noch nie zuvor geangelt haben. Wo genau, erfahren sie erst kurz vor dem Start.

Sprecher & Moderator

Gruppenphase und Zwischenrunde laufen ohne Moderator ab. Synchronsprecher Charles Rettinghaus leiht dem Turnier erneut seine Weltklasse-Erzählerstimme. In der Finalrunde wird Turnierorganisator Toni Wehn voraussichtlich wieder als Moderator vor Ort dabei sein.

Sponsoren

Neben den teilnehmenden Marken unterstützen folgende Unternehmen den YPC als Sponsoren:

  • Shimano (Hersteller von Angelgeräten aller Art)
  • Hearty Rise (Hersteller von Angelgeräten, vorwiegend Angelruten)
  • LMAB (Hersteller von Angelgeräten, vorwiegend Köder und Ruten)
  • Anglerschmiede (Online-Angelschule mit Angelschein- & Expertenkursen)
  • LURE DROP (das monatliche Köder-Abo für Raubfischangler)
  • FishXplorer (Distributor und Hersteller cleverer Tools, Kleidung & Angelzubehör)

Sie möchten den YPC als Sponsor unterstützen oder Werbeclips mit grosser Reichweite buchen? Senden Sie einfach eine Mail an toni@hechtundbarsch.de.

Ausstrahlungstermine

Hier der voraussichtliche Sendeplan (Änderungen vorbehalten):

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Feedback, Ihre Anregungen und Ihre Unterstützung – in welcher Form auch immer!

Mögen die Spiele beginnen!

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